Hospiz Minden feiert Richtfest

Neues Leitungsteam stellt sich vor

Ein wichtiger Bauab­schnitt beim Bau des Hos­piz Min­den | Volk­er Pardey Haus ist abgeschlossen. Bei ein­er Festver­anstal­tung wurde nun das Dach des sta­tionären Hos­pizes gerichtet. Am Richt­fest nah­men neben Nach­barn, Vertreterin­nen und Vertretern der Gesellschafter Diakonie Stiftung Salem gGmbH und PariSozial Min­den-Lübbeck­e/Her­ford gGmbH sowie aller beteiligten Gew­erke auch viele Gäste aus Poli­tik und Ver­wal­tung teil.

Ute Kol­bow, Vor­stand der Volk­er-Pardey-Stiftung als Bauher­rin des Hos­pizes, begrüßte alle Gäste auf der Baustelle an der Marien­burg­er Straße. Anschließend wurde der Richtkranz auf dem Dach der Ein­rich­tung aufgestellt. „Baulich kön­nen wir heute sagen, dass wir ein Dach über dem Kopf haben und zumin­d­est schon ein­mal schützende Wände, die auf fes­tem Grund ste­hen“, sagte Michael Haas, Geschäfts­führer der Hos­piz Min­den gGmbH.

Thomas Volken­ing, Geschäfts­führer der Hos­piz Min­den gGmbH, dank­te ins­beson­dere allen beteiligten Gew­erken für die zuver­läs­sige Arbeit. „Noch im Som­mer 2018 hat sich­er so manch­er gezweifelt, ob der Bauzeit­en­plan für das Hos­pizge­bäude wohl einzuhal­ten ist“, so Volken­ing. Am 07. April waren die Bauar­beit­en mit dem ersten Spaten­stich ges­tartet. Das Hos­piz Min­den wird zweigeschos­sig gebaut und wird nach der Fer­tig­stel­lung mit gut 1000 Quadrat­metern Fläche Raum für 12 Gäste bieten. Neben Einzelz­im­mern mit bar­ri­ere­freiem Bad sowie Ter­rasse oder Balkon ist eine gemein­schaftlich nutzbare Wohnküche geplant.

Erst­ma­lig stellte sich auch das neue Leitung­steam des Hos­piz Min­den vor. Wenn das Hos­piz nach Fer­tig­stel­lung der Bauar­beit­en im Som­mer seine Arbeit aufn­immt, wer­den Dorothea Sten­ten­bach als Ein­rich­tungsleitung und Heiko Bölling als Pflege­di­en­stleitung die pal­lia­tivpflegerische Ver­sorgung ver­ant­worten. Bei­de bedank­ten sich für das große öffentliche Inter­esse am Hos­piz Min­den und war­ben dafür, auch über den Bau hin­aus die Arbeit des Hos­pizes kon­struk­tiv zu begleit­en und die Ein­rich­tung durch Spenden und ehre­namtlich­es Engage­ment zu unter­stützen. Bere­its in der Bauphase haben zahlre­iche Spenderin­nen und Spender die Arbeit des Hos­piz Min­den finanziell unter­stützt. Schon 2018 über­gab der Lions Club Por­ta West­fal­i­ca eine Spende über 10000 Euro, die für die Ausstat­tung des Hos­pizes ver­wen­det wer­den kann. 2019 fol­gte eine weit­ere Spende über 5000 Euro. Der Kirchenkreis Min­den hat­te zu ein­er kirchenkreisweit­en Kollek­te aufgerufen und in allen Gemein­den Geld für die gemein­nützige Arbeit des Hos­pizes gesam­melt. Eine solche Kollek­te ist auch für das Jahr 2019 geplant.

Im Som­mer 2017 hat­ten die Diakonie Stiftung Salem, Paris­Sozial und die Volk­er-Pardey-Stiftung mit ein­er gemein­samen Absicht­serk­lärung die Errich­tung eines sta­tionären Hos­pizes beschlossen. Die Ini­tia­tive dazu ging von der Volk­er-Pardey-Stiftung aus, die für den Betrieb Koop­er­a­tionspart­ner mit Erfahrung in der Hos­piz- und Pal­lia­ti­var­beit suchte. Nach der Fer­tig­stel­lung wird das Hos­piz gemein­sam von Diakonie Stiftung Salem und der PariSozial Min­den-Lübbeck­e/Her­ford betrieben, die zu diesem Zweck die Betreiberge­sellschaft Hos­piz Min­den gGmbH gegrün­det haben. Das Hos­piz Min­den | Volk­er Pardey Haus schließt als erste sta­tionäre Hos­pizein­rich­tung in Min­den eine große Ver­sorgungslücke.