Bilder des Lebens

Der Fotograf Lars Hokamp hat dem Hos­piz Min­den 26 Bilder geschenkt. Aus den Natur­fo­tografien kön­nen die Gäste des Hos­pizes ihre Lieblingsmo­tive für ihr Zim­mer wählen.

Nebelschwaden im Wald, ein grün­er Bergkamm oder ein Storch, der in die Abend­sonne fliegt: Lars Hokamps Natur­fo­tografien zeigen den Kreis Min­den-Lübbecke auf faszinierende Weise. Eine Auswahl sein­er Bilder aus der Region hat der Min­den­er Fotograf jet­zt dem Hos­piz Min­den | Volk­er-Pardey-Haus zur Ver­fü­gung gestellt.

Wir woll­ten keine Bilder vom Strand in der Karibik. Wir wollen den Kreis Min­den-Lübbecke repräsen­tieren“, sagt Heiko Bölling, Pflege­di­en­stleit­er des Hos­piz Min­den. Das kommt auch bei den Gästen des Hos­pizes gut an, deren Zim­mer die Bilder schmück­en. Denn das Hos­piz set­zt nicht auf eine stan­dar­d­isierte Zim­merdeko­ra­tion – alle Gäste und ihre Zuge­höri­gen kön­nen beim Einzug in das Hos­piz die Bilder für ihr Zim­mer nach dem per­sön­lichen Geschmack auswählen. „Uns ist wichtig, dass der Gast selb­st entschei­den kann, was er in seinem Zim­mer haben will“, sagt Heiko Bölling. Natür­lich kön­nen Gäste auch eigene Bilder mit­brin­gen oder auf Deko­ra­tion verzicht­en.

Für die Bilder kon­nte Lars Hokamp auf sein großes Fotoarchiv zurück­greifen. „Ich mache Fotografie, seit ich eine Kam­era in der Hand hal­ten kann“, sagt der Fotograf. Über die Jahre sind daher einige Bilder zusam­mengekom­men. „Ich habe ein­fach geguckt, was hier rein­passt und habe natür­lich ver­sucht, mich nicht zu wieder­holen“, so Lars Hokamp. Seine Auswahl, ins­ge­samt 26 Bilder, schick­te er dann an das Hos­piz-Min­den, wo die Mitar­bei­t­en­den ihre Favoriten auswählen soll­ten. Eine ein­fache Entschei­dung für das Team: „Wir haben gle­ich gesagt, wir nehmen alle“, erzählt Ein­rich­tungslei­t­erin Dorothea Sten­ten­bach. „Wir haben die Bilder schon beim Tag der offe­nen Tür präsen­tiert und hat­ten eine sehr pos­i­tive Res­o­nanz“, so Dorothea Sten­ten­bach weit­er.

Dass Lars Hokamps Bilder nun im Hos­piz Min­den hän­gen, war eher Zufall. „Heiko Bölling hat mich ein­fach gefragt“, sagt Hokamp, der den Pflege­di­en­stleit­er des Hos­pizes schon seit vie­len Jahren ken­nt. Dass er mit seinen Bildern nun Men­schen in der let­zten Leben­sphase eine Freude machen kann, ist dem Fotografen beson­ders wichtig. „Wenn jemand hier liegt und ihm ein Bild noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist es ja das Beste, was ich mir wün­schen kann“, sagt Lars Hokamp.